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Eingewachsene Ruten

Probleme mit eingewachsenen/ eng anliegenden Ruten:

Hier den Standard (Ruten) der Rassen vorzustellen halte ich für müßig!
Es geht mir darum, die Probleme aufzuzeigen, die eine eingewachsene oder eng anliegende Rute verursachen kann.
Bei der Englischen Bulldogge wurde 2004 der Standard u. a. insoweit geändert, dass eine eingewachsene Rute als ausschließender Fehler gilt. Dies ist sehr zu begrüßen! Leider gab und gibt es immer mehr Hunde mit diesem Problem. Es betrifft vor allem auch die Franzosen, deren Rassestandard die Knoten- oder Knickrute verlangt.
Nun ist es leider oft so, dass es dem Besitzer oftmals gar nicht auffällt, sondern erst, wenn der Hund massive Probleme hat. Sogar Tierärzte tippen oft auf die Analdrüse, Parasiten, Allergien.
Hautentzündungen:
Mir wurden schon Bullys vorgestellt, mit offenen Wunden und schwersten Entzündungen; gut versteckt durch eine unbewegliche Rute!
Mein schlimmstes Erlebnis war, als ich bei einem Bully die Maden aus der Wunde kommen sah und der Besitzer war der Meinung, der Hund sei hochgradig verwurmt!
Was bei den Engländern durch die Standardänderung geregelt ist, MUSS und SOLLTE auch ohne FCI Zwang auch bei den Franzosen möglich sein. (Zucht!!!) Die Hunde leiden ihr Leben lang unter diesem Defekt; oftmals ist Abhilfe nur durch eine Amputation zu schaffen.

ZIEL: Langfristig Bullys mit offener, beweglicher Rute zu haben 


    WICHTIG für betroffene Besitzer:


     1. Bei einer festsitzenden, eng anliegenden Rute regelmäßig die Umgebung und vor allem darunter kontrollieren.
      Tipp:
      Regelmäßige Reinigung, z. B. Babytücher,
      Bei Druckstellen, feuchten, nässenden Stellen hilft Zinksalbe.
      Bei starken Druckstellen/Entzündungen Tierarzt aufsuchen!
     2. Bei eingewachsener Rute oder dem Verdacht, bitte dringend einen mit der Rasse vertrauten Tierarzt aufsuchen.
     3. Es nicht als persönliche Beleidigung auffassen, wenn Sie ein Richter oder Zuchtwart auf diesen Zustand aufmerksam macht!

von G. Schäfer

 
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